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Hund & Wolf - Gemeinsamkeiten & Unterschiede

Der Hund stammt vom Wolf ab"

Diese Ausage ist richtig, wie genau das aber abgelaufen ist, ist bis heute sehr umstritten. Sicher ist, dass Wolf und Hund einen gemeinsamen Vorfahren haben. Doch wann genau sich diese beiden Linien herausgebildet haben, können die Forscher bisher nur auf einen großen Zeitraum begrenzen. Der Hund soll vor bis zu 40.000 Jahren in Europa als eigene Art entstanden sein.

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"Vom Wolf zum Hund"

Wie hat sich der Hund entwickelt? Man geht davon aus, dass der Wolf sich den Menschen angenährt hat, um Beute abzugreifen. Durch die Domestizierung von Wölfen hat sich der freie Wolf mit seinem Aussehen und seinen Eigenschaften zum Haushund hin verändert. Früher als Jadghelfer genutzt, sind manche Hunde heute die reinsten Couchpotatoes.

Doch wie kam das? Domestizierung bedeutet, dass Menschen eine Auswahl auf Grund von Eigenschaften treffen, um Wildtiere nach ihren Wünschen weiterzuvermehren, damit es als Nutz- oder Haustier eingesetzt werden kann. Der Wolf hat sich also im Laufe der Generationen zum Hund entwickelt. Der Körper wurde kleiner, ebenso wie das Gehirn und die Zähne. Das logische Denkvermögen unserer Hunde heute ist kleiner als das der Wölfe, da sich unsere Hunde heute um nichts mehr kümmern müssen als um Fressen aus dem Napf, schlafen und ihr Geschäft verrichten. Zudem sind unsere Haushunde heute wie die "ewigen Welpen". Nur Jungwölfe halten den Bau stubenrein - eine Eigenschaft, die die Menschen immer weiter zu Nutze gemacht haben.

Wölfe & Hunde heute

Der Wolf ist nach über 150 Jahren nach Deutschland zurückgekehrt und lebt nun seit ca. 15 Jahren wieder in unseren Wäldern. Aktuell leben 31 Wolfsrudel mit ca. 8 Wölfen und 4 Wolfspaare in Deutschland (Stand: März 2015, Quelle: NABU). Der Naturschutzbund NABU setzt mit seinem Projekt "Willkommen Wolf" auf Aufklärung unter den Bürgern. Denn nicht jeder sieht die Rückkehr der Wölfe positiv. Immer mal wieder gibt es Zwischenfälle.

Doch wer sich an die wichtigsten Regeln hält, kann ein Zusammenleben mit Wölfen in Deutschland selbst unterstützen. Die wichtigesten Regeln sind:

  • Füttern Sie einen Wolf niemals.
  • Begegnen Sie einem Wolf mit Ruhe.
  • Leinen Sie Ihren Hund an & führen Sie ihn dicht bei sich.
  • Lassen Sie Ihren Hund nicht streunen.

Wenn Sie einem Wolf begegnen, gibt der NABU folgende Verhaltenstipps:
"Beobachten Sie das Tier ruhig. Wenn Sie sich unwohl fühlen, richten Sie sich auf und machen Sie sich groß. Lautes Rufen oder Klatschen kann den Wolf vertreiben. Ziehen Sie sich langsam zurück und melden Sie Ihre Beobachtung an den zuständigen Wolfsberater oder an die zuständige Behörde im Landratsamt. Wolfsberater und Wolfsbeauftragte sind Ehrenamtliche, die in den einzelnen Bundesländern Hinweise auf Wölfe sammeln und über Wölfe informieren. Die Ansprechpartner in Ihrer Region erfragen Sie am besten beim Umweltministerium oder der Naturschutzbehörde."

Können sich Wölfe und Hunde fortpflanzen?

Ja, Hunde und Wölfe können sich paaren und sogar fortpflanzungsfähige Nachkommen zeugen. Diese Wolfshybriden werden jedoch meist aus den Rudeln entfernt, um eine reine Wolfslinie zu behalten.

Wolfsfutter gleich Hundefutter?

Wölfe fressen hauptsächlich Wildtiere, mit denen sie sich ihren Lebensraum teilen, das hat eine Untersuchung von 2.000 Kotproben über zehn Jahre ergeben. Schafe stehen ebenfalls auf dem Speiseplan, doch diese sind durch Elektrozäune und Herdenschutzhunde zu gut geschützt. Kanadische Wölfe fressen lieber Lachs als Wild, da haben unsere heimischen Wölfe auf Grund des mangelnden Angebots keine Wahl.

Dabei fressen Wölfe nicht nur das Fleisch, sondern auch den Magen- und Darminhalt. Dort bekommen sie Beeren, Gräser, Wurzeln, vorverdautes Getreide und alles, was das Reh an diesem Tag schon vertilgt hat. Das bewahrt den Wolf vor einer einseitigen Ernährung und liefert zusätzliche Nährstoffe.

Die Verdauung von Hund und Wolf ist nicht mehr komplett identisch. Der Haushund verfügt heute über 30 Kopien der Amylase, eines Proteins, das Stärke aufspalten und verdauen kann. Der Wolf hat nur 2 und kann daher keine Stärke umwandeln. Der Hund hingegen kann sich so die Stärke in Nahrungsmitteln als Kohlenhydrate verfügbar machen.
Das bedeutet im Umkehrschluss, dass Hunde keine reinen Fleischfresser sind. Bei reiner Fleischfütterung müssen immer Gemüse und Flocken ergänzt werden, um Ihren Hund gesund zu erhalten. Auch Trockenfutter sollten eine ausgewogene Mischung aus Fleisch und Gemüse enthalten.

Eins haben Hunde und Wölfe bei der Fütterung in jedem Fall aber gemeinsam: Sie benötigen keine Geschmacksverstärker und auch keine künstlichen Farb-, Zusatz- und Konservierungsstoffe.

Wolf´s Nature Lamm
Wolf´s Nature Lamm

 

 

Wolf´s Nature Lachs
Wolf´s Nature Lachs
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