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Hundesport - Agility, Mantrailing & Co.

Basisausbildung

Zur Basisausbildung in der Hundeschule gehört die Grunderziehung der Hunde. Hier geht es um die Grundbegriffe, um Sicherheit im Straßenverkehr und ein angenehmes Miteinander zu Hause zu gewährleisten. Es gibt auch rassespezifische Hundeplätze, auf denen sich nur Hunde einer Rasse ab dem Welpenalter treffen. Dies ist besonders bei großen Hunderassen eine Alternative zur klassischen Hundeschule, da das Toben mit gleichgroßen Artgenossen oft zumindest für die Zweibeiner risikoärmer erscheint.
Wer möchte, kann die Basisausbildung mit einer Begleithundeprüfung abschließen.

Agility

Bei Agility geht es um Schnelligkeit, Geschick und das perfekte Miteinander von Tier und Halter. Bei den Agility Wettkämpfen müssen die Hunde einen Parcours aus verschiedenen Hindernissen wie Stangen, Tunneln, Wippen und Ähnlichem in der schnellsten Zeit und der korrekten Reihenfolge überwinden. Dabei läuft der Halter nebenbei und versucht seinen Hund ohne Leine nur mit Körpersprache und der Stimme durch den Parcours zu lenken.
Agility ist ein Hundesport für fast alle Rassen, allerdings sind große und schwere oder übergewichtige Hunde eher nicht geeignet, da die Belastung für die Gelenke zu hoch ist. Auch Hunde mit HD sollten diesen Sport eher nicht ausüben.

Mantrailing

Mantrailing ist eine von drei Säulen aus dem Gebrauchshundesport. Es geht dabei um das Fährtensuchen, einem natürlichen Trieb der Hunde. In kleinen Gruppen lernen die Hunde, wie sie Personen anhand von Gerüchen finden können. Im Laufe des Trainings können Spuren von bis zu 800 Schritt durch Parks und Straßen, Einkaufszentren und Waldwegen erschnüffelt werden, um so die "vermisste" Person zu finden. Mantrailing ist ein anspruchsvolles Training für Hunde, die über eine körperliche Fitness verfügen und geistig ausgelastet werden wollen.

Obedience

Obedience ist Gehorsam in Perfektion. Grundkommandos, Fußarbeit und das Apportieren diverser Gegenstände sowie das Gehorchen aus der Distanz sind dabei die zu lösenden Aufgaben. Aus der Ferne deligiert der Hundeführer seinen Hund von rechts nach links, lässt ihn bestimmte Gegenstände bringen oder aus einer Auswahl von Gegenständen denjenigen auswählen, den der Halter vorher berührt hat.
Für Obedience sind grundsätzlich alle Hunde geeignet. Ein Willen zum Lernen und Spaß an der Arbeit sollten aber von Hund und Besitzer mitgebracht werden.

Rally Obedience

Rally Obedience ist eine in Deutschland noch recht junge Hundesportart. Dabei kombiniert man die Gehorsamselemente aus dem reinen Obedience mit den sportlichen aus Agility - und fertig ist Rally Obedience. Auf einer beliebigen Fläche wird ein Parcours aus ca. 20 Stationen aufgebaut. Dabei stehen Schilder neben jeder Station, auf den die Aufgabe steht. Diese kommen aus dem Obedience Bereich, beispielsweise um 180° wenden, über Hindernisse vorausschicken, Sitz und bleib etc.
Für Rally Obedience sind alle Hunde und Halter Teams geeignet, wenn sie an Bewegung und gemeinsamen Übungen Freude haben.

Flyball

Flyball ist eine rasante Hundesportart. Ähnliche wie bei den Mounted Games im Pferdesport spielen zwei Teams mit je 4 Paaren auf zwei nebeneinanderliegenden Bahnen gegeneinander. Die Aufgabe: vier Hindernisse müssen überwunden werden, am Ende dieses Parcours steht eine Art Trampolin, das über einen Auslöse-Mechanismus für einen Ball verfügt. Der Hund muss diesen Ball fangen und mit dem Ball im Fang über die vier Hindernisse zurück zum Start laufen.
Sobald der Hund eine Lichtschranke passiert hat, darf der nächste Hund im Team starten. Gewonnen hat das Team, das zuerst mit allen Hunden wieder zurück am Start ist. Flyball ist also eine Art Staffellauf für Hunde.Um an Flyball Wettkämpfen teilzunehmen, muss ein Hund mindestens 15 Monate alt und gegen Tollwut geimpft sein.

Rettungshundesport

Eine enorm anspruchsvolle Aufgabe ist die Arbeit für Rettungshunde. Hier muss nicht nur das Team perfekt funktionieren. Die Grundvorausetzungen an den Hund sind ein ausgeglichenes Wesen sowie eine hohe Lern- und Leistungsbereitschaft. Doch auch an den Zweibeiner gibt es Anforderungen: Neben der Ersten Hilfe sollten auch Geländeorientierung, Funktechnik und Einsatzmanagement gelernt werden wollen. Zudem sollten beide, Hund und Mensch, körperlich fit und belastbar sein.

Im Rettungshundesport oder auch Gebrauchshundesport werden drei Säulen vorausgesetzt: Die Personensuche (Mantrailing), Unterordnung (Obedience) und Schutzdienst. Im Schutzdienst wird der Gehorsam des Hundes in Extremsituationen geprüft, ebenso wie das Bewachen, Verhindern von Fluchtversuchen etc. Die Arbeit im Gebrauchshundesport ist der Dreikampf unter den Hundesportarten.

Fazit

Es gibt viele spannende Möglichkeiten, seinen Hund und auch sich selbst körperlich und geistig fit zu halten und nebenbei ein großartiges Team zu werden.
Dabei sollten Sie den Gesundheitszustand Ihres Hundes gut beurteilen und Ihren Hund beim Training beobachten. Es gibt auch Tiere, die vielleicht in einer der anderen Sportarten besser untergebracht wären.

Für alle Hunde im Sport gilt, dass hier ein erhöhter Energiebedarf besteht. Achten Sie also auf das richtige Futter, ausreichend Wasser und gönnen Sie Ihrem Hund auch mal eine Pause zwischendurch.

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