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Zecken bei Hund, Katze & Pferd

Warum sind Zecken gefährlich?

Zecken gehören zu den blutsaugenden Spinnentieren. Sie benötigen das Blut ihres Wirts, um zu überleben. Viele Zecken tragen Erreger für einige gefährliche Infektionskrankheiten in sich. Die müssen nicht zwangsläufig in die Blutbahn des Wirts gelangen. Doch wenn sich die Zecke bedroht fühlt und z.B. gequetscht wird, erbricht sie sich in die Bissstelle und dabei gelangen dann die Erreger in den Körper des Tieres oder Menschen.
Wie andere Blutsauger auch, fallen Zecken ab, wenn sie sich voll gefressen haben. Wo ein Blutegel meist etwa 30 Minuten braucht, bleibt eine Zecke aber bis zu 15 Tagen an seinem Wirt hängen. Einmal voll gesogen können Zecken dann bis zu 10 Jahre weiterleben, ohne einen weiteren Wirt zu benötigen.

Lebensraum von Zecken

Zecken leben auf Wiesen und in Wäldern, so, dass sie sich auf dem vorbeilaufenden Wirt setzen können, wenn dieser an ihnen vorbei streift. Besonders nach einem kräftigen Sommerregen sollten Sie Ihr Tier nach Zecken absuchen, denn diese mögen die Feuchtigkeit.
Auf Grund der milden beiden letzten Winter sind die Zecken auch nicht erfroren, sondern konnten im Wald im Dickicht gut überleben.

Verbreitung von Zecken

Früher gab es Zecken hauptsächlich in den südeuropäischen Ländern sowie in Skandinavien. Deutschland war weitestgehend verschont. Doch inzwischen wurden so viele Zecken "aus dem Urlaub mitgebracht", dass es auch in Deutschland eine beachtliche Zeckenpopulation gibt - sie sind sozusagen überall.

Welche Krankheiten übertragen Zecken?

Zecken tragen oft die Erreger für folgende Krankheiten in sich:

  • Borreliose
  • Babesiose ("Hundemalaria")
  • Ehrlichiose
  • Anaplasmose
  • FSME
  • Hepatozoonose
  • Zeckenparalyse

Je nach Tier-Art kann das Krankheitsbild stärker oder weniger stark ausgeprägt sein. So kann sogar eine FSME infizierte Zecke, die eine Kuh beißt, die Milch mit ihren FSME Krankheitserregern so verunreinigen, dass jemand, der die nicht pasteurisierte Milche trinkt, schwer erkrankt.

Wie können Sie Ihr Tier gegen Zeckenbisse schützen?

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, sein Tier gegen Zecken zu schützen. Aber eins vorweg: Suchen Sie Ihr Tier täglich einmal gründlich nach Zecken ab. Diese verstecken sich gerne an schwer zugänglichen Stellen wie in der Achselhöhle oder in dickem Fell. Hier können sie in Ruhe Blut saugen. Egal, für welchen Zeckenschutz Sie sich also entscheiden, gehen Sie bitte auf Nummer sicher.

Floh- & Zeckenspray

Es gibt jede Menge Chemiekeulen gegen Zecken auf dem Markt. Von denen möchte ich Ihnen abraten, da diese nicht nur die Gesundheit Ihres Tieres gefährden, sondern auch Ihre eigene.
Es gibt auch natürliche und giftfreie Floh- & Zeckensprays, die auf Basis von Kräuterextrakten und ätherischen Ölen einen pflanzlichen Schutz gegen Zecken aufbauen. Greifen Sie doch bitte zu so etwas, um Ihrem Vierbeiner keinen Schaden zuzufügen.

Melaflon (natürliches Zeckenspray)
Melaflon (natürliches Zeckenspray)

Floh- & Zeckenhalsband

Wie bei den Sprays auch, gibt es verschiedene Zeckenhalsbänder. Sie können welche kaufen, die Sie selbst nicht anfassen mögen, weil sie so giftig sind und es gibt eine ungefährliche Variante. Ich lege Ihnen letztere ans Herz. Auch wenn die pflanzlichen Präparate vielleicht öfter benutzt werden müssen, tun Sie so etwas für die Gesundheit Ihres Vierbeiners.

Natürliches Zeckenhalsband
Natürliches Zeckenhalsband

Anibio tic-clip

Der Anibio tic-clip ist ein energetisierter Anhänger für das Halsband oder Geschirrr. Es entsteht ein Schwingungsfeld, dass die Parasiten meiden.

Anibio tic-clip
Anibio tic-clip

Bernsteinketten

Heiß diskutiert unter Hundebesitzern ist auch das Bernsteinhalsband gegen Zecken. Und obwohl viele nicht daran glauben und es wissenschaftlicht nicht belegt ist, bei vielen funktioniert es.
Und zwar so: Der Bernstein wird durch die ständige Reibung am Fell elektrisch aufgeladen und lädt so auch das Fell selbst auf. Wenn die Zecke nun auf das Fell springt, dann bekommt sie einen kurzen elektrischen Schlag und sucht sich danach lieber einen anderen Wirt. Zudem werden durch die Reibung ätherische Öle freigesetzt, die Zecken nicht mögen.
Wichtig ist hier: es gibt viele Fälschungen auf dem Markt, der Bernstein muss wirklich echt sein. Seriöse Händler verkaufen daher ihren Bernstein mit einem Echtheits-Zertifikat.
Mehr zum Thema Bernstein finden Sie auf der Seite des Bernstein-Museums.

Was ist zu tun, wenn Ihr Tier eine Zecke hat?

Hier ist es am wichtigsten, dass die Zecke so schnell wie möglich entfernt wird. Die Zecke muss im Ganzen mitsamt dem Kopf aus der Haut Ihres Tieres gelöst werden. Ob Sie eine Zeckenzange, eine Zeckenkarte oder eine Pinzette benutzen, ist ziemlich egal - benutzen Sie das, womit Sie sich am sichersten fühlen. Gießen Sie bitte AUF KEINEN FALL Öl über die Zecke, dies kann ein Erbrechen auslösen.

Sollten Sie eine Rötung um die Bissstelle feststellen, gehen Sie bitte umgehend zum Tierarzt und bringen Sie die tote Zecke am besten mit, beispielsweise in einem leeren Marmeladenglas oder zwischen zwei Tesa Streifen geklebt, dann geht sie nicht verloren. So kann mit Hilfe der Zecke festgestellt werden, welche Krankheitserreger sie in sich trägt.

Zeckenheber
Zeckenheber
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